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Charter Kroatien - steigen Sie auf und segeln Sie mit!    Sprache:

Segeltörn an der kroatischen Küste

Ob Istien & Kvarner, Süd- & Nord-Dalmatien oder Süd Kroatien. Das Sunja Yachting Team freut sich, Ihnen mit diesem Törnplan einen kleinen Einblick in die wunderschönen Traumwelt der kroatischen Adria zeigen zu können.

 

Törnpläne Kroatien Adria - Charter von Sunja Yachting

Unsere Törnempfehlungen für die kroatische Adria (Angaben in Seemeilen für den direkten Weg)

 

Törn 1: Der Norden – Durch Kvarner und Kvarneric, gesamt 200 sm

Ruhige Inseln, lebhafte Städte

Wie man es auch dreht und wendet, ob die Crew im Charterzentrum Marina Veruda bei Pula startet oder auf der Insel Krk, Törns durch die Seestraßen des Kvarner und Kvarneric sind voller Geschichte und besonderen Erlebnissen. Nur die Bora könnte stören.

Beginnen wir in Pula und mit der Bemerkung, dass viele der folgenden Ziele fast ebenso gut von der Insel Krk angesteuert werden können, wo in der Marina Punat kaum weniger Charterunternehmen eine Basis unterhalten. Doch beginnen wir in Pula. Die alte Stadt der Römer versteckt ihre Historie gerade nahe der Marina Veruda hinter einer Fassade schmuckloser Wohnsilos, doch das alte Zentrum birgt einzigartige Schätze.

Amphitheater Pula Amphitheater in Pula Kroatien von innen

 

Wer also Pula nur als Absprungshafen nutzt, springt schlicht zu kurz. Nahe der Altstadt nämlich überblickt ein imposantes Amphitheater aus der Zeit der Cäsaren die Hafenbucht. Kaum kleiner als das Ebenbild in Rom und gut erhalten dazu. Wo heute Konzerte locken, delektierte sich einst die Führungsschicht bei blutigen Kämpfen. Todgeweihte wälzten sich hier vor 2000 Jahren im Staub und vergossen ihr Blut im letzten Gefecht mit schrecklichen Bestien. Geschichte. Heute wandelt niemand mehr mit der Toga bekleidet durch die Gassen.

 

1. Tag: Pula / Marina Veruda – Unije – Mali Losinj, 22 und 15 sm

Der Sprung von der kroatischen Halbinsel Istrien gen Süden, er ist kein langer. Und doch schreckt er einige. Denn der Kvarner, wie der Meeresarm zwischen Festland und der Insel Cres seit Jahrhunderten genannt wird, ist das Reich der Bora. Wenn der scharfe Nordostwind weht, dann wirft er hier die größten Wellen auf und fordert immer wieder seinen Tribut.

Gerade in Frühjahr und Herbst ist ein genauer Blick auf die Wetterentwicklung vonnöten. In Hochsommer gebärdet sich die Adria meist ruhig und friedlich, auch im Kvarner. Dann kann die Crew (vielleicht nach einer kleinen Pause in der Bucht von Medulin) den Kurs auf die Insel Unije abstecken. Der Leuchtturm von Porer bleibt langsam achteraus, die höchsten Erhebungen von Cres und Losinj weisen früh den rechten Weg in die Inselwelt Dalmatiens. Unijes Hafenbucht ist ein Platz der Ruhe. Die Fährpier kurz und zu bestimmten Zeiten freizuhalten. Das Wasser glasklar und herrlich erfrischend nach einem Landgang durch den Ort und die Ergebung hinauf, wo der Blick auf die andere Inselseite lockt. Wer keinen Platz hat, könnte einfach bleiben, so herrlich beschaulich kann es hier manchmal zugehen.

Jedoch: Pier und Ankerplatz sind von offener Natur. Und wer für den Abend Abwechslung sucht, ist mit einem Besuch in Mali Losinj sicher besser beraten.

Auch wenn der Andrang dort Sommertags groß ist und mittlerweile recht happige Preise auch im Stadthafen kassiert werden. Motorbootfahrer drosseln besser die Fahrt, denn wer zu schnell unterwegs ist, wird hier gern zur Kasse gebeten. Also: Besser ökonomisch fahren und das gesparte Geld an der neuen Tankstelle nahe der Marina ausgeben. Oder für eine feudales

Abendessen in einem der vielen Lokale rund um den langgestreckten Naturhafen und für eine großes Eis danach.

 

 

2. Tag: Mali Losinj – Susak – Silba, 8 und 20 sm; bis Ist weitere 10 sm

Mali-Besucher tun gut daran, den Wecker zu stellen, denn für den Badestopp am nächsten Morgen werden die besten Ankerplätze früh vergeben.

Wie ein Magnet lockt bei ruhigem Wetter die kleine Sandinsel Susak Wassersportler an. Eine gute Stunde bei feinem Wind und schon kann der Anker fallen in der weiten, offenen Bucht an Susaks Nordostflanke. 

Susak ist etwas Besonderes. Wie ein grüner Klotz erscheint die Insel bisweilen, verziert durch die roten Dächer einer Ansiedlung, die ihren Dornröschenschlaf längst beendet hat. Immer mehr Touristen bringt die kleine Fähre im Sommer auf das außergewöhnliche Eiland, das aus Sand gebaut ist, und so gar nicht in die felsige Phalanx der Adria-Inseln passen will.

Ankerplatz Mali Losinj Marina Silba, nähe Mali Losinj


Entsprechend schön ist der Ankerplatz unweit des kleinen Hafens, der maximal ein Dutzend Yachten fasst. Sanft steigt der sandige Grund zur schilfbestanden Steilküste an, mischt ein zauberhaftes Türkis ins Wasser, wie wir es in Kroatien selten finden. Ein Platz um die Seele baumeln zu lassen. Und ein Platz, den man fluchtartig verlassen muss, wenn Bora droht.

Einmal rund um Susaks Ostkap und Crew und Skipper haben die nächsten Ziele, die folgenden Inseln im Südwesten schon im Blick. Die Blumeninsel Ilovik vor Losinjs Südspitze lädt zum ersten schnellen Stopp. Oder schon zur Nacht? Zehn Meilen weiter bietet sich Silbas kleiner Hafen an, und weitere zehn Meilen entfernt die etwas teure Stadt-„Marina“ von Ist.
Schöne Gaststätten, ein angenehm ruhiges Flair und Gelegenheit zum Landgang wird man überall finden. Allein: Im Juli und August sind Liegeplätze früh belegt, wer spät kommt, riskiert, auf einen Anker- oder Bojenplatz ausweichen zu müssen. Aber auch das können schöne Erfahrungen sein. Zumal in einer sternenklaren Nacht, wenn kein Gewitter droht.

 

3. Tag: Silba – Premuda – Ilovik, 12 und 10 sm

Ein letzter schneller Einkauf in dem kleinen Supermarkt an der „Hauptstraße“ Silbas, die an der schmalsten Stelle der Insel von Nord nach Süd verläuft, ganz in der Nähe den Liebesturm bestiegen und den Blick zu allen Seiten genossen, schon können im Osthafen die Festmacher gelöst werden für den Vormittagsschlag zum Außenposten der Region Zadar, nach Premuda. 

Ilovik Kroatien

Eine lange vergessene Insel, die ebenfalls ihren Nachholbedarf stillt. Mehr und mehr Häuser entstehen auf beiden Seiten des langen Anstiegs zur Inselmitte, wo ein kleiner Supermarkt öffnet. Unten am kleinen Hafen laden auch zur Mittagszeit einige Gaststätten zur Einkehr, wer abends kommt, sollte wissen, dass hier auch der Peka-Ofen angefeuert wird.

Auch ohne lukullische Genüsse ist Premuda jeden Besuch wert. Kristallklar das Wasser auf dem Anker- und Bojenplatz, viele Fischen schwimmen um die Yachten. Wer die Taucherbrille in der Backskiste lässt, ist selber schuld. So erfrischt lässt sich der zweite Teil des Tages prima angehen. Ein kurzer Schlag und schon ist erneut die Insel Ilovik erreicht.

Iloviks kleiner Hafen und das große Bojenfeld liegen in der schmalen Passage hin zur Nachbarinsel Sv. Petar. Mehrere Gaststätten am Wasser und moderne Bars im Ort empfehlen sich hier für den Abend. Man kann ein Eis naschen und das dörfliche Leben auf sich wirken lassen – vielleicht am besten beim Kirchplatz, wo viele am Dorfbrunnen Wasser holen.

 

4. Tag: Ilovik – Rovenska/Veli Losinj – Rab, 5 und 18 sm

Von den Seemeilen her wieder ein geruhsamer Tag. Und ein Tag, an dessen Ende eines der schönsten Ziele dieses Törns stehen wird: die alte Stadt Rab auf der gleichnamigen Insel. Doch vorher wird die Crew in der Bucht Rovenska festmachen, wo die Restaurants ihre Tische und Stühle bis auf die Pier schieben.

Hafen RovenskaRovenska ist der bessere Hafen von Veli Losinj.

Die Bucht bietet einfach mehr Booten Platz und liegt am südlichen Ende des
Ortes, der einst bedeutender war als Mali (klein) Losinj. Der Altstadthafen am Fuße der mächtigen Kirche des Heiligen Antonius ist einer Viertelstunde zu Fuß erreicht, und man kann einen Weg oberhalb der kleinen Steilküste nehmen und zurück durch die zackenden Gassen schlendern.
Die mittägliche Badepause findet an diesem Tag weit entfernt von den Inseln statt, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Wo sich der Südwesten der Insel Cres unter Wasser ins Meer verliert ragt vier Seemeilen nordöstlich von Rovenska das Inselchen Oruda aus dem Wasser. Ankergründe über wenig Wasser gibt es hier zuhauf, ein ganz besonderer Platz.

Der letzte Schlag ist schnell gemacht und nach zwei bis drei Stunden unter Segeln ist Rab erreicht, Rab mit seiner unglaublichen Ansicht: vier Glockentürme in einer Reihe, aufgestellt wie Zinnsoldaten. Mindestens einen Turm sollte man besteigen, für einen Ausblick auf die Altstadt des Badeorts, dessen Pulsschlag in den Abendstunden merklich zulegt.

Rab ist eine alte Sommerfrische, hinter deren alte Mauern moderne Zeiten Einzug gehalten haben. Wie vielerorts in Kroatien. Nachts schieben sich die Besucher durch die Gassen, schlendern über blankpolierten Kalkstein und vorbei an hell erleuchteten Geschäften. Ein Magnet, nicht nur für Bootssportler, denen die ACI-Marina anempfohlen ist.

 

5. Tag: Rab – Supetarska Draga – Krk/Krk, 10 und 20 sm

Ein Tag zum Relaxen und Baden mit einer Fülle schöner Buchten. Segeltörn Rab: So richtig zum Entspannen. 

Lopar Kroatien

Schon die zahlreichen Einschnitte in den grünen Nordwestteils von Rab fordern einen Besuch,
doch folgt das Beste noch: nämlich die Ankerplätze beim Inselchen Maman an der Einfahrt in die Bucht Supetarska Draga. Und wem das noch nicht genug ist, der fährt einfach weiter bis zur Nordspitze von Rab, noch vorbei an der Ortschaft Lopar.

Hier, im Reich der Motorboote, folgen sandige Ankerbuchten im Abstand weniger Kabellängen.
Das ist schon etwas Besonderes auf einem Törn durch die Adria. Den besten Platz für die Nacht findet die Crew heute auf Krk und hat dabei die Wahl zwischen der Marina Punat und dem Stadthafen Krk.

Wer Lust hat auf abendlichen Trubel wählt Krk.

 

 

6. Tag: Krk/Krk – Cres/Cres (auch Konzerte), 36 sm

Ankern und Baden spielt an diesem Tag auf Segelyachten nur die zweite Geige. Denn immerhin wollen 36 Seemeilen bewältigt werden und so recht bietet sich auf den Kurs um die Nordspitze von Cres herum auch kein Zwischenstopp an, ohne dass sich die Distanz nicht spürbar verlängern würde. Meerenge zwischen Krk und Cres

Nicht nur länger, sondern gar unmöglich würde der Törn, wenn die Bora einsetzt.
Gegen Wind und Strom ist eine Passage durch die Meerenge zwischen Krk und Cres kaum machbar.

Der Wetterentwicklung muss man also viel Beachtung schenken.
Die Stadt Cres ist ein schöner Lohn für einen langen Tag auf See, die Altstadt vor allem nahe des Altstadthafens recht lebhaft, lädt zum Bummeln und Verweilen.

Die Krönung des Tages aber könnte ein Konzertbesuch in Lubenice sein. Seit 4000 Jahren schon soll die Siedlung auf der Steilküste hoch über dem Meer existieren, heute finden hier im Sommer klassische Konzerte statt. Entweder in der Kirche oder auf dem Platz vor dem alten Kirchtturm, der heute eine kleine Konoba beherbergt.

Der Bus von Cres fährt um 19 Uhr, Fahrtzeit eine halbe Stunde.
Busfahrt und Eintrittskarten über Autotrans, Tel. 00385-51-571133.

 

 

7. Cres/Cres – Medulin – Marina Veruda/Pula, 25 und 9 sm

Das Finale naht. Selbst wenn jetzt die Bora wehen würde, bis zu sieben Beaufort sollte die Passage zur Bucht von Medulin am Kap Kamenjak immer machbar sein, denn der Nordost würde raum einfallen. Ein letzter Ankerstopp bei der Halbinsel Premantura, dann herum um den Leuchtturm Porer und nach wenigen Meilen ist der Ausgangshafen erreicht. Und beim Festmachen wird sich die Crew wundern, was man in einer Woche alles erleben konnte.

Leuchtturm Pula Kap Kamenjak Kroatien

 

Empfehlenswerte Landgänge in Kroatien

Es ist auch sehr zu empfehlen, im Urlaub in Kroatien einige Zeit an Land zu verbringen: Die drei Regionen Istrien, Kvarner-Bucht und Dalmatien sowie die kroatische Inselwelt bieten viele Ziele, die Urlauber nicht verpassen sollten. Dazu gehören die wunderschöne Stadt Dubrovnik ebenso wie der weltberühmte Nationalpark Plitvicer Seen und natürlich die traumhaften Strände an der Adria, von denen das Goldene Horn von Bol auf Brac wohl der bekannteste ist. Sie finden eine große Auswahl an Ferienwohnungen und Ferienhäusern in Kroatien bei Traum-Ferienwohnungen. Bestimmt ist auch für Sie die passende Unterkunft dabei.   

Dieser Törnplan ist nur ein winziger Ausschnitt aus einer Vielzahl von Möglichkeiten. Bei uns wird der SERVICE "gross" geschrieben. Günstige Charterpreise und Fullservice für unsere Kunden. 

Wir freuen uns Sie an Bord von Sunja Yachting begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Vorfreude auf einen fantastischen Törn.


Ihr

Sunja Yachting Team