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Yachtcharter Vodice

Vodice ist ein Touristenzentrum bekannt für seine Lebhaftigkeit, sein vielfältiges Angebot und liebenswürdige Gastgeber. Der Ort liegt an der Küste, in einer breiten Bucht, 11 km nordöstlich von Sibenik, der Hauptstadt der Sibenik-Knin Gespannschaft. Vodice haben heute 10.0000 Einwohner und ist der ideale Erholungsort, wo jeder Gast etwas passendes für sich finden wird. Auch hier hat Sunja Yachting in der ACI Marina Vodice Boote und Yachten für Sie vor Anker liegen.

 

Yachtcharter Vodice

 

Marina Vodice Anfahrt Wasser

 

Informationen über die Marina Vodice

Informationen Marina Vodice

Die Marina Vodice befindet sich im nordöstlichen Teil des Hafens Vodice (in der Bucht Vrulje) geschützt von zwei Molen. 

Im Jahre 1999. wurde ACI Marina Vodice, zusammen mit noch fünf ACI Marinas mit der "Europäischen blauen Fahne" ausgezeichnet; dem Preis für Umweltschutz, der nur den Organisationen erteilt wird, die besondere Umweltschutzmaßnahmen in Marinas und Stränden vornehmen.

Schon sechs Jahre hintereinander wurde die ACI Marina Vodice mit dem prestigen Preis "Europäische blaue Flagge" ausgezeichnet. 

 

 

Bilder Marina Vodice

Vodice Strand Küste von Vodice

Hafen Vodice Hafenpromenade Vodice

Innenstadt Vodice Altstadt Vodice

Vodice Kroatien Küste vor Vodice

Promenade Vodice Küste von Vodice

Meerblick Vodice Kroatien Vodice Kroatien Segeltipp

 

 

Service Marina Vodice

  • 415 Anlegestellen
  • 90 Trockenplätze
  • Maximaler Tiefgang 3,3 m
  • Technischer Service
  • Slipanlage
  • Verkauf von Gas
  • Stromanschluss
  • Wasseranschluss
  • Parkplatz
  • Lebensmittelgeschäft
  • Restaurant
  • Coffee-Bar
  • Dusche
  • WC
  • Wettervorhersage
  • Wäscherei&nbs

Die Marina ist ganzjährig geöffnet.

 

 

Video Insel Vodice

 

 

Marina Vodice Map

 

 

Kontakt Vodice 

ACI Marina Vodice
Artina 13 A
22211 Vodice

Telephon: +385(0)22 443 086
Telefax: +385(0)22 442 470
Internet: www.aci-club.hr
E-Mail: m.vodice@aci-club.hr

 

 

Geschichte von Vodice

Noch in vorgeschichtlicher Zeit entwickelten sich im Hinterland von Vodice die ersten Siedlungen. Entlang der beiden Seiten der Straße, die in die Stadt führt, liegen unsere Wurzel und Geschichte verborgen.

Rakitnica, Mrdakovica, Pisca, Kamena und Okit sind heute Namen fruchtbarer Besitztümer unserer fleißigen Feldarbeiter. Hier waren einst Wohnsiedlungen und Dörfer, in denen man arbeitete und lebte. Das kontinuierliche Leben auf diesen Feldern, schon seit der Eisenzeit, bezeugen zahlreiche Funde. Mit der Zeit haben sich diese Siedlungen erweitert, neue Einwohner kamen und brachten auch neue Kulturen mit.Marina Vodice

Durch dieses Gebiet, führte von Nadin bis Zaton ein wichtiger römischer Handelsweg, entlang dessen viele Siedlungen entstanden sind. Archäologische Funde in Dragisici und Velika Mrdakovica bezeugen dies. In Velika Mrdakovica wurden Reste der vorrömischen Siedlung und der liburnischen Nekropole aus dem 4. Jh. vor Christus gefunden. Reiche Funde von Glasgefäßen - wahrscheinlich die wertvollste Sammlung auf dem gesamten Gebiet des Römischen Reiches – zeugen davon, dass es sich dabei um eine bedeutende Siedlung handelte, die oftmals mit der Arauzona, über die Plinius schreibt, verglichen wird. Am Fuße der Fundstätte befindet sich das römische Wasserreservoir, eine natürliche Zisterne zur Sammlung vom Regenwasser, die für die Versorgung der Einwohner mit Trinkwasser diente.

Auf den wasserreichen und fruchtbaren Feldern von Vodice gedeihen Olivenbäume, Weinrebe und Weichselbäume (Marasca). Hier sind Reste von Wohnsiedlungen zu finden, erhalten sind noch Brunnen und Wassertümpel, in denen das Vieh tränkte. Im Grün der bebauten Felder liegen hohe Steinmauern, die als Ackergrenze dienten – und heute der Beweis sind für den starken dalmatinischen Geist, Willen, Kraft und Widerstandsfähigkeit. Der Zeit standgehalten haben auch die so genannten "Bunje", alte traditionelle Hirtenunterkünfte, die sicherer Schutz vor dem Gewitter oder auch als Abstellplatz für Werkzeuge gedient haben.

Die Feldarbeiter, fleißig und gottesfürchtig, bauten ihre Kirchen neben Friedhöfen in der Nähe ihrer Wohnsiedlungen. So haben die Einwohner von Mrdakovica i Pisce im Jahre 1298 die Kirche des Hl. Elias errichtet, die erst 1493 geweiht wurde. Die benachbarte Siedlung Rakitnica wurde 1251 als Teil des Grundbesitzes der berühmten Familie Subic erwähnt. Mit dem Bau der Kirche wurde erst 1415 begonnen, wobei der Bau wegen Uneinigkeiten sehr bald unterbrochen wurde. Die Pfarre des Hl. Johannes in Rakitnica wurde erst 1448 gegründet. Um das Jahr 1509 begann man auf dem Berg ober Rakitnica die noch heute gut erhaltene Gradina zu bauen. Die Bewohner des Ortes mussten für die Errichtung von der Kalkgrube die Arbeitskraft und 50 Dukaten zur Verfügung stellen, den Rest mussten die Adeligen aufbringen. Noch im 15. Jh. als sich die türkischen Eroberungen auch auf dieses Gebiet erweitert haben, hatte die venezianische Behörde in Sibenik Vorschriften erlassen, wonach in allen bewohnten Siedlungen, sowie auf allen höheren Erhebungen, Wachtürme und Mauer errichtet werden sollten, und zwar zum Schutz der Bevölkerung und zur effizienteren Verteidigung. Es bestehen Aufzeichnungen über einen gewissen Mate Spironic (Bombardijer) aus Sibenik, der im Jahre 1521 den Dienst in Gradina antrat, um ein ganzes Jahr die Burg und das Dorf zu verteidigen. Als die Türken im Jahre 1522 die Ortschaft Skradin eroberten, fiel die Pfarre Rakitnica dem freien Bistum von Sibenik zu.
Nach dem Ausbruch des Krieges zwischen Venedig und den Türken im Jahre 1570 haben die Venezianer aus Sibenik die Truppen nach Gradina entsandt. Die Türken haben im Jahr darauf Rakitnica erobert und der Großteil der Bewohner flüchtete nach Vodice. Die Türken blieben in Rakitnica und in Gradina, hier weilten auch der Aga und der Torwächter. Von Gradina aus haben die Türken die ganze Umgebung unter ihrer Aufsicht gehabt, von Murter bis Sibenik, und immer mehr wurden sie für die Ortschaften an der Küste und so auch für Vodice zu einer Gefahr. Einige Male versuchten sie auch die Insel Prvic zu erobern. Sibenik hat einige Male versucht Rakitnica zu befreien, dennoch war es nicht gelungen eine derart gute Festung zurückzuerobern.

Im Jahre 1646 griffen die Türken Srima und Vodice an. Die Bewohner von Srima sind nach erschöpfenden Kämpfen auf die Insel Prvic geflüchtet, und die Türken haben sich in ihrer Siedlung niedergelassen. Danach geriet Vodice in Not: auf einer Seite hatte Vodice die türkische Rakitnica im Rücken und auf der anderen die türkische Srima im Osten. Bei Nacht kehrten die Bewohner von Sepurinje mit den Booten still und leise nach Vodice zurück. Zusammen mit den Bewohnern von Vodice knieten sie nieder vor ihrem Priester Petar Mesalinic, der in einer Hand das Kruzifix und in der anderen ein Schwert hielt. Gemeinsam beteten sie zur Muttergottes um Hilfe: "Unsere Mutter, Königin der Kroaten beschütze unser Dorf vor dem Krieg"! In der Morgendämmerung griffen die Türken aus Richtung Srima und Okit mit 400 Kavalleriesoldaten unter der Führung des berüchtigten Paschas Ibrahim an. Es war ein Glück oder der Himmel hat das Handelsschiff von Daul Dot aus Zadar geschickt. Gerade an diesem Morgen war es in Vodice eingelaufen und konnte im letzten Moment den erschöpften Verteidigern helfen. Das Abfeuern der Schiffskanonen in türkischen Truppenstellungen hat deren Kräfte halbiert. Nach diesem Ereignis haben die Türken Vodice nicht mehr so heftig angegriffen. Diesen Kampf und die große Tapferkeit der Bewohner von Vodice beschreibt in einem Gesangbuch der Volksdichter Andrija Kacic Miocic.

Das Leben hat sich dennoch nicht nur auf Kriege und Eroberungen eingeschränkt. Die Menschen haben unter neuen Umständen gelernt, zusammenzuleben und es war keine Seltenheit, dass Christen und Muslime gegenseitig heirateten und Freundschaften schlossen.
Der Frieden ist in diese Gegend erst nach der Unterzeichnung des Friedens von Karlsstadt (Karlovacki mir), bzw. nach der völligen Niederlage des türkischen Heers bei Wien eingekehrt. Nachdem die türkische Macht geschwächt wurde, trat allmählich wieder das normale Leben ein. Die Menschen gingen furchtlos auf die überwucherten Felder und einige ließen sich in den alten Wohnsiedlungen nieder, wobei der Großteil in der Ortschaft zurückblieb. Die fleißigen und ausdauernden Feldarbeiter wurden wieder für ihre Oliven und Weichsel bekannt, die sie zur Verarbeitung nach Zadar lieferten.

Die Entstehung von Vodice steht im Zusammenhang mit dem Baubeginn der Kirche des Hl. Kreuzes (neben dem heutigen Hotel Punta) im Jahre 1402. In einer Urkunde von Sibenik aus diesem Jahr wurde Vodice zum ersten Mal erwähnt: den Untertanen und Bauern wurde angeordnet, einen Teil ihrer Erträge für den Bau der Kathedrale von Sibenik abzuliefern.

Zu dieser Zeit gab es an der Küste nur wenige Häuser. Hier wurde der Markt abgehalten, an welchem einheimische landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte mit jenen getauscht wurden, die mit dem Schiff kamen. Vodice stellt in gewisser Hinsicht ein Phänomen dar: Es exportierte Trinkwasser bis zum Ende des 19. Jh. und dank der Brunnen mir dem Brackwasser erfuhr Vodice seine Entwicklung. Auf dem Hauptplatz bestehen noch zwei Brunner als Andenken an die Tradition und die alten Bräuche. Der Brunner war nicht nur der Platz, von welchem man Trinkwasser holte und wo die Wäsche gewaschen wurde, hier war auch ein Sammelpunkt für gesellschaftliche Ereignisse. Hier fanden sich verliebte Paare und hier wurden Ehen vereinbart, der Reigen wurde hier getanzt und Lieder wurden gesungen. Hier kamen Menschen zusammen und hier verabschiedeten sie sich, lachten und weinten.

Im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts wurde um den Ort eine hohe Schutzmauer mit drei Türmen zum Schutz der Bewohner und zur Kontrolle der Reisenden, die in die Stadt kamen, errichtet. Die Häuser waren eng aneinander gereiht, die Strassen waren so eng, dass kaum einen Wagen durchfahren könnte. Einige Gassen waren so schmal, dass nicht einmal zwei Menschen nebeneinander durch sie gehen konnten. Diese Bauweise wurde gewählt, um sich vor Winter und Feind zu schützen.

Marina Vodice Stadttor  Vor dem Stadttor wurde eine Unterkunftsmöglichkeit (badz-han) eingerichtet. Hier mussten die Marktbesucher ihre Pferde und Waffen stehen lassen, was sich insbesondere auf den Feind, die Türken, bezogen hatte. Im Jahre 1878 wurde auf den Fundamenten des alten Quartiers ein neues Gebäude, in dem heute die Stadtbibliothek untergebracht ist, gebaut.

Als die türkische Gefahr nachgelassen hatte, wurden die Mauer und die Türme abgerissen und die Steinblöcke wurden für den Bau neuer Wohnhäuser verwendet. Heutzutage können wir leider nur vermuten, wie sich die Mauer erstreckte und wo die Türme standen.
In Mitten des Ortes steht auch jetzt der Turm "Coricev toranj", der im Jahre 1646 errichtet wurde. Der Turm wurde nicht als Teil der Festung gebaut, sondern ist von der reichen Familie Fondra aus Šibenik im Zuge des Baus ihrer Villa entstanden.
Man kann davon ausgehen, dass auch andere Festungen ähnlich ausgesehen haben. Ältere Einwohner von Vodice errinern sich noch an den Pigin-Turm, da dieser nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen wurde. Der zweite Turm stand allem Anschein nach auf Poljana und der Dritte am Ende der heutigen Straße der kroatischen Kämpfer ("Ulica hrvatskih boraca").

Die große Mole wurde 1646 erbaut. Zu dieser Zeit erlebt Vodice einen wirtschaftlichen Aufschwung, vor allem nach dem endgültigen Rückzug der Türken. Immer mehr Häuser werden außerhalb der Stadtmauer errichtet. Die Bevölkerungszahl stieg rapid an und dadurch wurde das Kirchlein des Hl. Kreuzes für alle Gläubigen zu klein. Es wurde beschlossen, in der Ortsmitte eine neue Pfarrkirche zu bauen. Der Bau begann 1746 und dauerte bis 1749. Die Kirche wurde vom bekannten Meister des Barocks Ivan Skoko errichtet. Neben der Kirche wurde auch der Glockenturm vom Baumeister Vicko Macanovic aus Dubrovnik gebaut.

Vodice wird im Jahre 1891 eine unabhängige Gemeinde mit den Ortschaften wie Drazice, Pisca, Okit, Rakitnica, Stajice, Vrbice i Tribunj. Vodice gewinnt immer mehr an Bedeutung als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum.

Heute ist Vodice die bekannteste touristische Destination an der mittleren Adria, und dass nicht von ungefähr. So war es schon vor rund fünfzig Jahren, als sich die Einwohner von Vodice für diesen Wirtschaftszweig entschlossen haben. 

 

 

Kulturdenkmäler Vodice 

 

 

Berg Okit

Berg Okit

Vom Meer aus betrachtet dominieren über das Panorama von Vodice der Berg Okit und die Kirche Maria - Mutter des Karmel. 

Die erste Kirche auf dieser Höhe wurde im 17. Jahrhundert wahrscheinlich auf den Fundamenten einer alten Kapelle errichtet.

Vom Fuß bis zur Spitze des Berges wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der Kreuzweg mit vierzehn Kapellen errichtet, wobei jede Kapelle eine Kreuzwegstation darstellt. Die Kirche wurde mehrmals erweitert.

 

 

 

Corics Turm

Corics Turm

Eine reiche Familie aus Sibenik, namens Fondra, ließ den Turm 1646 errichten.
Erbaut wurde er aus dem hochwertigen Stein von der Insel Brac. 

Da er in einer unruhigen Zeit gebaut wurde, wurden die Wohn- und Wirtschaftsobjekte
mit einer hohen Mauer versehen. Heute ist der Turm geschlossen,
dafür kann man im Sommer im Hof eine Kinovorstellung genießen.  

 

 

 

 

 

 

Kirche des Heiligen Kreuzes

Kirche des heiligen KreuzesDiese einfache Gotikkirche wurde 1402 gebaut. Als Pfarrkirche wurde sie 1421 dem Heiligen Kreuz gewidmet. Neben ihr befand sich der Friedhof.

In der Kirche wird ein altes romanisch-gotisches Weihwasserbecken auf dem Pfeiler bewahrt, ein einzigartiges Exemplar in dieser Region.


Im Sommer finden hier den ganzen Tag Ausstellungen statt.

Auch wenn man von den sakralen Objekten nicht begeistert ist,
kann man hier moderne Kunst innerhalb der altertümlichen Mauern vorfinden.

 

 

 

Pfarrkirche des Heiligen Kreuzes mit Kirchturm

Pfarrkirche des heiligen KreuzesDie Kirche ist ein Werk von Ivan Skoko, eines Barockmeisters aus Sibenik.

Von 1746 bis 1749 wurde die Kirche auf den Fundamenten einer alten Kapelle gebaut. Über dem Portal befindet sich eine wunderschöne barocke Rosette.

Der Barockaltar ist dem Heiligen Kreuz gewidmet. Auf dem barocken Altar des Herz-Jesu und der Heiligen Familie befinden sich zwei Handschare aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. 

Mit dem Bau des Glockenturms wurde im Jahr 1752 angefangen und es dauerte ganze 20 Jahre bis er fertig gebaut wurde.

Der Baumeister Vicko Macanovic stammte aus Dubrovnik.
Der Glockenturm hat zwei Loggias. Die untere hat zwei größere, die obere drei kleinere Fenster auf jeder Seite. 

 

 

Die Kirche des Propheten Elias

Kirche des Propheten EliasAm Fuße von Velika Mrdakovica, gelangen Sie über den Weg, der zur römischen Zisterne führt, zu einem weiteren sakralen Denkmal, das von der ehemaligen Siedlung und dem Leben auf den heute verlassenen Feldern zeugt.

Die Einwohner von Pisca haben im Jahre 1298 ein Kirchlein erbaut, das im Jahr 1493 dem Propheten Elias geweiht wurde.Das Kirchlein ist von einer Mauer umgeben.

Daneben befand sich wahrscheinlich der Friedhof.
Heute wird hier nur einmal im Jahr, am 20. August, die heilige Messe gefeiert. 

 

 

 

 

Archäologische Fundorte

Wir raten Ihnen, Ihre Rucksäcke mit Lebensmitteln und erfrischenden Säften zu packen, sich auf das Fahrrad zu setzen und sich langsam in Richtung Felder von Vodice zu begeben.

Auf diesem Pfad werden Sie schnell in die Vergangenheit geführt. Nachdem diese Gegend seit der Antike bewohnt ist, werden Sie überall mit der Geschichte dieses Raumes konfrontiert. Entlang der malerischen Landschaft reiht sich ein archäologischer Fundort nach dem anderen.

Ein ideeller Ort für die körperliche und geistige Entspannung. Wenn Sie sich körperlich weniger anstrengen wollen, dann können Sie alles mit dem Auto kombiniert mit einem kleinen Fußmarsch bewältigen.

VELIKA MRDAKOVICA_-_ARAUZONAVELIKA MRDAKOVICA - ARAUZONA

Aufgrund der Funde und Lage wird Velika Mrdakovica mit Arauzon, der liburnischen Siedlung, die Plinius in seinem Reisebuch beschrieb, gleichgesetzt. Wir können dies mit großer Sicherheit behaupten, wovon auch reiche Funde von Metallspangen und Schmuckstücken, alten Münzen, Keramik- und Glasfragmenten zeugen. Diese wichtige liburnisch-römische Siedlung mit Nekropole befand sich an einer der römischen Straßen, welche Iadera (Zadar) mit Salona verbanden. Die ältesten Schichten stammen aus dem 4. Jh. v. Chr., die jüngeren Schichten sind durch hellenistischen Einfluss gekennzeichnet und die jüngsten datieren aus dem 3. Jh., d.h. aus der Zeit der römischen Herrschaft, was von der kontinuierlichen Besiedelung dieser Fundstätte zeugt. Am Fundort wurde eine Gruppe von Wohnobjekten aus fein geformten Steinen gefunden, die mit Ton und später mit Verputz gemauert waren. Einige Objekte hatten in Stein gemauerte Zisternen zum Auffangen von Regenwasser. Die Siedlung war durch Straßen geteilt und durch eine Befestigung aus Bruchsteinen begrenzt. Die größten Werte des Fundortes stellen vielfältige Exponate dar, wie etwa gefärbtes Geschirr aus Glas, von dem behauptet wird, dass es sich um das wertvollste auf dem Gebiet des Römischen Reiches handle. Diese Exponate befinden sich im Stadtmuseum von Šibenik.

GRADINA DRAGISIC

Oberhalb des Dorfes Gaćeleze, in unmittelbarer Nähe von Vodice, wurden Reste des Trockenmauerwerks einer Befestigung gefunden, die zu einer vorgeschichtlichen Siedlung gehörte. Innerhalb der Befestigung wurden auch Reste der Wohnarchitektur entdeckt. Auf der Südseite des Bergabhangs befinden sich die Reste der Nekropole. In den untersuchten Gräbern wurden zahlreiche Reste der materiellen Kultur gefunden, insbesondere Keramik, überwiegend in hellenistischer Anfertigung, sowie Keramikreste aus einheimischer Herstellung. Es wurden auch zahlreiche Metallschmuckstücke entdeckt. Die Nekropole und die Siedlung könnten aus den letzten Jahrhunderten des I. Millenniums vor Christus datieren. Auf dem Südhang, der noch nicht untersucht wurde, vermutet man die Reste einer römischen Siedlung.

RAKITNICA 

Die Siedlung Rakitnica wurde 1311 erstmals erwähnt. In unmittelbarer Nähe der Häuser, deren Reste noch heute zu erkennen sind, wurde im Jahre 1455 die Kirche des hl. Johannes des Täufers errichtet. Nachdem heute in der Siedlung niemand mehr lebt, wird in der Kirche nur zweimal jährlich, an den Feiertagen des oben genannten Heiligen, die Messe gefeiert. Auf einem Hügel oberhalb des Dorfes haben die Einheimischen im Jahre 1509, zur Zeit der Türkengefahr, auf Anordnung der Behörde in Sibenik mit dem Bau der Gradina begonnen. Als Rakitnica im Jahre 1571 fiel, übernahmen die Türken Gradina und ließen sich dort mit einem gewaltigen Heer nieder. Von diesem starken Stützpunkt aus bedrohten die Türken alle Ortschaften an der Küste. Erst mit dem endgültigen Niedergang des Osmanischen Reiches zu Ende des 17. Jh. zogen sich die Türken aus Rakitnica zurück. Obwohl Gradina nicht gepflegt wurde, ist es ein einzigartiges Erlebnis hinaufzusteigen, sich an die Mauern zu setzen und die grenzenlose Landschaft zu genießen. Hier liegt Ihnen wirklich die Welt zu Füßen.

RÖMISCHE ZISTERNE

Am Fuß des Berges, an dem sich die Siedlung Arauzona befand, gab es ein natürliches Reservoir zum Auffangen von Regenwasser. Die Einwohner von Arauzona haben dieses mit Gewölben überdeckt, wobei sie ein paar Öffnungen als Zufluss für Niederschlagswasser beließen. Dieses Wasserreservoir bzw. die "türkische Zisterne" – wie sie heute von den Einwohnern von Vodice fälschlich genannt wird – dient nach wie vor als Viehtränke oder zum Bewässern der umliegenden Olivenhaine.

PRIZBA

Im Feld von Srima befinden sich die restaurierten und konservierten Fundamente einer zweiteiligen Basilika aus der Spätantike. Das Bauwerk wurde Ende des 5. und Anfang des 6. Jh. gebaut. Es sind zwei fast identische Kirchenteile zu sehen – der Nord- und der Südteil. Neben dem monumentalen Bauwerk aus der Spätantike befinden sich einige Räume, die für verschiedene Zwecke genutzt wurden, und zwei illyrische Gräber.

 

 

Gastronomie Vodice

Gastronomie Vodice KroatienIn Vodice werden sie mit wahren dalmatinischen Delikatessen verwöhnt. Das heißt, Fisch auf verschiedensten Arten und Gemüse auf die Art "leso" (gekocht). Leichte und gesunde Feinkost werden hier angeboten.

Zum Glück gibt es in Vodice noch immer vor jedem Haus einen kleinen Gemüsegarten und am Markt wird gut riechendes Obst und Gemüse natürlicher Farben und Geschmacks verkauft.

Daher bieten die Restaurants ausgesprochen wohlschmeckende Gerichte an. In zahlreichen Kneipen bekommt man einheimischen Rot- und Weißwein aus den nahen Weingärten.

Nach der Nachspeise trinken Sie ein Gläschen einheimischer "marascina", den süßen Wein, der aus besonders süßer Rebsorte hergestellt wird.

Dieser Wein wurde früher nur in Vodice auf besondere Art und Weise durch das Trocknen der Trauben hergestellt. Übrigens, jede Hausfrau von Vodice gibt gerne zu, dass in die vorzüglichen einheimischen Mehlspeisen wie "fritule" oder "krostuli" ein Schuss von marascina gehört.